Dienstag, 7. Januar 2014

Filmrezension: Auf der Suche nach einem Freund fürs Ende der Welt

Infos:
  • Darsteller: Keira Knightley, Steve Carell, Connie Britton
  • Regisseur(e): Lorene Scafaria
  • Komponist: Jon Sadoff, Rob Simonsen
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal Pictures Germany GmbH
  • Erscheinungstermin: 24. Januar 2013
  • Produktionsjahr: 2012
  • Spieldauer: 97 Minuten
Inhalt:
Nur noch 14 Tage bleiben bis die Kollision des Asteroid Mathilda mit der Erde bevorsteht. Das Ende ist unausweichlich und die Bevölkerung ist sich ihres Todes bewusst. Der normale Tagesablauf ist nun mehr als nur unnötig, denn warum arbeiten, wenn man sowieso stirbt? Dodge ist unglücklich geschieden und scheint am Ende von allem nun wirklich alleine dem Tod ins Auge blicken zu müssen. Gemeinsam mit seiner Nachbarin Penny macht er sich auf die Suche seiner Ex-Frau. Doch auf dem Weg quer durch das Land entwickelt sich zwischen den beiden eine sehr besondere Beziehung.

Review:
Das Cover von dem Film fand ich irgendwie schon sehr interessant. Es schien mir ein Weltuntergangsszenario zu sein, dass aber durch die beiden Personen auf dem Bild zu sagen schien, dass es aber keinesfalls nur Zerstörung und Tod darstellt. Auf der Suche nach einem Freund fürs Ende der Welt weist sehr bekannte Schauspieler auf, die auch sicher ziemlich gut sind (zumindest Steve Carell, Keira Knightley mag ich so schon eigentlich nicht wirklich), aber wenig Möglichkeit bekamen ihr Potenzial zu nutzen. Viel mehr sind sie gut für den Verkauf, denn ohne sie wäre dieser Film sicher irgendwo in der Versenkung verschwunden. Da der Titel sowieso alles aussagt, ist es auch kein Spoiler, wenn ich die Handlung kurz so zusammenfasse: Erde geht unter. Beide verlieben sich ineinander. Das Ganze wurde dann wirklich ganz locker von der Bevölkerung aufgenommen. Die meisten versuchten sich noch ein paar schöne Tage zu machen und das fand ich an sich mal ganz erfrischend anzusehen. Klar, es ganz auch Plünderungen usw. aber mal ganz ehrlich: wozu? Ich meine es stirbt sowieso jeder, Luxusgüter bringen einen da auch nicht weiter. Nicht einmal Waffen, wenn ein Komet auf dich trifft. Aber irgendwie wurde die Geschichte alles andere als gut und spannend erzählt. Für Romantiker, die sich darüber freuen wie sie sich am Ende um den Hals fallen mag es vielleicht noch okay sein, aber zum Ende hin gab es immer noch nichts was diesen Film besonders machen würde. Dann gab es eine besinders schlechte Szene (meiner Meinung nach) und Vorsicht nun spoiler!!! ich: Dodge brachte sie (als sie schlief) in ein Flugzeug und sagte dass er sie liebt. Schon da dachte ich mir ob sie sich zugedröhnt hat, denn wenn jemand einen aus dem Haus trägt und darein verfrachtet wacht man doch auf! Also Penny fliegt weg und er fährt heim. Dann (Überraschung, Überraschung!) taucht Penny bei ihm auf und fragt warum er sie gehen lassen hat - seine Antwort darum: "Ich weiß es nicht! *buhuhuu*". Ich meine, das war so eine sinnlose Aktion, er hätte wenn schon mitfliegen können oder sie bei sich lassen. Eine Erklärung was das sollte kan es nicht. Ich saß davor und dachte mir "Warum tut er das? Was sollte das?!" und mein Freund der gerade von der Arbeit kam und die letzten 20 Minuten gesehen hatte meinte nur "Man war das grad schlecht.". Okay, so mies nun nicht, da hab ich schon viel schlimmeres gesehen. Aber gut ist nun auch wieder etwas komplett anderes.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen