Dienstag, 7. Januar 2014

Filmrezension: Julia's Eyes

Infos:
  • Darsteller: Belen Rueda, Lluís Homar, Clara Segura
  • Regisseur(e): Guillem Morales
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 4. August 2011
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 112 Minuten
Inhalt:
Julias Schwester ist durch dasselbe Augenleiden erblindet welches auch sie plagt. Als diese dann erhangen in ihrem Keller aufgefunden wird denkt jeder sie hätte wegen ihrer Krankheit Selbstmord begangen - nur Julia nicht. Sie ist fest davon überzeugt, dass diese stark genug war um mit ihrem Leiden zu leben. Immer wieder hört sie von einem Freund ihrer Schwester, aber niemand kann sich an sein Aussehen erinnern. Er scheint vollkommen unsichtbar für die Menschen zu sein, denn er bewegt sich in der Dunkelheit. Doch dann nehmen Julias Augen erheblichen Schaden, wodurch sie zeitweise erblindet. Sie fühlt sich beobachtet, aber niemand glaubt ihr.

Review:
Julia's Eyes hat ein sehr interessantes Cover, welches schon auf die Handlung schließen lässt, wenn man es im Zusammenhang mit dem Titel sieht. Ich denke es ist ein spanischer Film, da Julia und auch die anderen Namen spanisch ausgesprochen wurden. Ein großes Lob bekommt der Film für seine Kameraführung. Da Julia blind ist, sieht sie nicht wer vor sich ist bzw. nie den Menschen, der ihre Schwester zum Selbstmord gebracht hat. Somit wurde das Bild so aufgenommen, dass man nie das Gesicht des Täters sieht, bis sie es auch kann. Dadurch kann man sich gut in Julia versetzen und es kommt Spannung auf. An sich würde ich ihn als Thriller bezeichnen, der sehr emotional und auf hohem Niveau geschauspielert wurde. Er geht an die Psyche und hat mal eine andere, sehr gut durchdachte Handlung. Das gewisse Etwas, dass diesen Film zu einem Glanzstück machen würde, fehlte aber doch noch. Potenzial nach oben ist noch vorhanden, obwohl der Film handlungstechnisch ganz gut war, wenn man mitdenkt.

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