Dienstag, 7. Januar 2014

Filmrezension: Precious - Das Leben ist kostbar

Infos:
  • Darsteller: Gabourey Sidibe, Mo'Nique, Aunt Dot
  • Regisseur(e): Lee Daniels
  • Komponist: Mario Grigorov
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 16. September 2010
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 106 Minuten
Inhalt:
Precious ist dunkelhäutig, lebt in New York und wird mit ihrem starken Übergewicht von 200 Kilo von der Gesellschaft missachtet. Gerade erst 16 Jahre alt scheint ihr, dass ihr Leben nichts wert ist. Vom Vater als Kind vergewaltigt, dann von der Mutter immernoch geschlagen und beschimpft, wird sie nun auch noch von der Schule geschmissen. Da sie nicht lesen oder schreiben kann wird sie zu einem alternativen Lernprogramm geschickt. Ihre Lehrerin ist die erste Person in Precious Leben die an sie zu glauben scheint. Geflüchtet in ihre Tagträume möchte sie nichts lieber als ein normales Leben, doch ihre Mutter macht es ihr nicht leicht.

Review:
Precious - Das Leben ist kostbar war glaube ich der erste Film bei dem ich so sehr mit der Hauptperson mitgefühlt habe, dass ich so erschüttert war und einfach nur noch weinen musste. Sie tat mir einfach so Leid und ich konnte nicht nachvollziehen wie man ihr so etwas antun kann. Die Handlung ist sozusagen die Lebensgeschichte von Precious, die einfach nur emotional, erschütternd und mitreißend. Sie hat so viel schlimmes durchgemacht und ist dennoch so eine starke Persönlichkeit, dass sie dies alles über sich ergehen lassen hat. Mit Sicherheit hat Gabourey Sidibe die Rolle bestimmt bekommen, da sie vom körperlichen Ausmaß und Hautfarbe auf die Rolle passte, aber bis auf ein paar schwache Stellen hat sie sehr glaubhaft gespielt. Ich habe ihr jede ihrer Emotionen abgenommen. Leider war es ihre einzige große Rolle und ansonsten eher kleine Nebenrollen und ich konnte nicht mehr von ihr zu sehen bekommen. Dies liegt dann wohl auch daran, dass sie äußerlich nicht wirklich in die gängigen Rollen passt. Mich hat der Film jedenfalls sehr mitgenommen und regt sehr zum Nachdenken an. Für mich ist die Geschichte ein Meisterwerk, welches jedem mit etwas Anspruch an Filmen gefallen sollte. Zumindstens wenn man realistische Verfilmungen mag, ohne Effekthascherei.

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