Freitag, 3. Januar 2014

Filmrezension: Super Size Me

Infos:
  • Darsteller: Morgan Spurlock, Dr. Daryl Isaacs, Alexandra Jamieson
  • Komponist: Steve Horowitz, Michael Parrish
  • Format: PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Surround), Englisch (Dolby Digital 2.0 Surround)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: CIC Video/Paramount Home Ent.
  • Erscheinungstermin: 20. Januar 2004
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 96 Minuten
Inhalt:
Morgan Spurlock ist ein Filmemacher von sehr aussagekräftigen Dokumentationen. Am Anfang von Super Size Me stehen die ersten beiden Klagen gegen die Fastfoofkette Mc Donald's, bei der zwei Mädchen klagen diese sei Schuld an dessen Übergewicht. Die Antwort darauf war, dass sie nicht nachweisen können, ob sie nicht durch etwas anderes dick geworden wären, denn sie würden sicher noch andere Dinge essen usw. Man könne allerdings Klage erheben, wenn man sich ausschließlich von Mc Donald's Produkten ernähre und es nachweisen könne. So entstand wohl auch die Idee des Filmes, in dem sich Morgen einem Selbstexperiment unterzieht. Er wird sich 30 Tage lang, unter Aufsicht von 3 Ärzten, nur von Fastfood ernähren. Schon nach kurzer Zeit setzt Spurlock Fett an, seine Cholesterinwerte steigen, seine Leber gibt langsam den Geist auf. Folgen davon sind Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, wird langsam Abhängigkeit von dem ganzen Zucker und sein Sexleben hat auch erheblich darunter zu leiden .

Review:
Ich habe mir den Film jetzt das zweite Mal angesehen, da ich The Greatest Movie Ever Sold vor kurzem gesehen habe und mich nur noch wage an diese Doku erinnern konnte. Er ist sehenswert, unterhaltsam und wird nicht langweilig. Bemekenswert ist es, dass Spurlock das Experiment auch wirklich bis zum Ende durchzieht, denn sein Körper nimmt beträchtlichen Schaden und die Ärzte sind schockiert. Gezeigt wird viel Wahrheit über Fastfood und hat mit Sicherheit viele Leute wachgerüttelt. Denn wer bereits als Teenager fettleibig ist, hat eine um 10-15 Jahre kürzere Lebenserwartung! - so wird es im Film erwähnt. Mal davon abgesehen, dass er ein aktuelles Thema mit so einem krassen Selbstexperiment verdeutlicht, ist der Film eine Doku der anderen Art. Meistens sind die Leute schnell gelangweilt, aber so nicht in Super Size Me! Er ist sehr unterhaltsam und lässt sich gut schauen ohne dass man die Lust verliert - höchstens die Lust auf Fastfood. Daneben wird auch auf das Schulessen in den Kantinen hingewiesen, diese mit einem gesunden Standart nur schwer zu realisieren wären. Stattdessen wird nur Pommes gegessen. Meiner Meinung nach ist die Doku sehr gut gelungen und schon allein das Cover allein zieht einen quasi an. Unter der Review ist diesmal kein Trailer, sondern der gesamte Film. Also schaut ihn euch an!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen