Montag, 10. Februar 2014

Filmrezension: The Wolf of Wall Street

Infos:
    http://www.amazon.de/Wolf-Wall-Street-Leonardo-DiCaprio/dp/B00HUMI5SK/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1392052763&sr=8-1&keywords=the+wolf+of+wall+street
  • Darsteller: Leonardo DiCaprio, Jonah Hill, Matthew McConaughey, Margot Robbie, Kyle Chandler
  • Regisseur(e): Martin Scorsese
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren 
  • DVD 
  • Studio: Universal Pictures Germany GmbH
  • Erscheinungstermin: 30. Dezember 2014
  • Produktionsjahr: 2013
  • ASIN: B00HUMI5SK
  • Spieldauer: 179 Minuten
Inhalt:
New York in den 1980er Jahren: der junge und ehrgeizige Jordan Belfort stammt aus einfachen Verhältnissen und möchte Börsenmakler an der Wall Street werden und wird vom exzentrischen Mark Hanna angenommen. Dieser klärt ihn schnell darüber auf, dass es vor allem darum geht, über Provisionen selbst schnell reich zu werden. Er führt ihn in die Welt der Drogen und der Prostitution an der Wall Street ein. Als Broker jongliert Belfort bald mit Millionen und gründet seine eigene Maklerfirma Stratton Oakmont und lebt im luxuriösen Überflieger-Stil – was ihm den Titel 'Der Wolf von der Wall Street' einbringt. Er basiert auf einer wahren Begebenheit und zeigt Einblicke in die Welt mit Geld, Macht, Frauen und massenhaft Drogen. Belfort und seine Angestellten ließen sich von nicht einschüchtern und arbeiten mit eiskalter Arroganz.

Review:
Oh Gott, ich habe schon fast Angst überhaupt etwas gegen diesen Film zu sagen, da man ja direkt angegriffen wird, denn dieser Film sei ja so gigantisch. Letztens war ich in der Berufsschule und dann wurde feierlich über diesen Film gesprochen. Nach haufenweise Lobreden wurde ich dann gefragt wie ich den Film denn fand. Meine ehrliche Antwort: "Du, ich fand den garnicht so gut." Daraufhin totale Empörung von allen Jungs und die Aussage dass er ja mehrere Oskar-Nominierungen hat und für die sogar der beste Film sei, den sie je gesehen hätten. Ich dachte mir: "Dann habt ihr ja noch nicht viele gesehen..." und meinte laut: "Es gibt viele Filme die Oskars bekommen und trotzdem nicht gleich interessant oder gut gemacht sind." Mein Freund fand ihn übrigens genauso wenig gelungen wie ich. Der Mitschüler darauf: "Ihr findet ihn nur nicht gut weil ihr keine Drogen nehmt." Naja wenn man "The Wolf of Wall Street" nur gut finden kann wenn man sich gelegentlich zudröhnt wie er - nur zu. Ich fand den Film sehr zäh, es ist eben so gut wie nichts passiert. Eigentlich fand ich den Film vom Titel her schon nicht sonderlich ansprechend, da er meiner Meinung nach etwas völlig falsches über den Inhalt verspricht und wir haben ihn nur gesehen, weil er meinem Freund empfohlen wurde. DiCaprio war mir noch nie wirklich symphatisch, aber ich halte ihn dennoch für einen sehr guten Schauspieler, der gute Arbeit geleistet hat. Jonah Hill finde ich im Gegensatz dazu echt klasse und mochte ihn schon immer. Die Filmlänge von 179 Minuten hat mir echt zu schaffen gemacht. Es war wenig Handlung, die wirklich einen Handlungsstrang bildete und dafür um so mehr Drogenkonsum und Nutten. Sorry, aber das war wirklich viel zu viel. Man hätte die Drogen und Sexszenen kürzen sollen und den Rest effektiver zusammenschneiden, sodass der Film irgendwie interessant wird. Durch diese ganzen Exzesse werden die Zuschauer angelockt und finden den Film brilliant, übersehen aber dabei, dass der Film sonst nichts weiter bieten kann. Und kommt mir jetzt bloß nicht mit der Basis einer wahren Geschichte, denn auch etwas Wahres kann man aufblasen und überspitzt darstellen. Es war einfach endlos und viel zu langamig. Auch wenn viele da anderer Meinung sind, ich mochte ihn jedenfalls nicht.

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