Sonntag, 23. Februar 2014

Filmrezension: Wochenendkrieger (Dokumentation)

http://www.amazon.de/Wochenendkrieger-Andreas-Geiger/dp/B00EFS3EKQ/ref=sr_1_1?s=dvd&ie=UTF8&qid=1392448140&sr=1-1&keywords=wochenendkriegerInfos:
  • Regisseur(e): Andreas Geiger
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Indigo
  • ASIN: B00EFS3EKQ
  • Erscheinungstermin: 21. März 2014
  • Produktionsjahr: 2012
  • Spieldauer: 94 Minuten
Inhalt:
Wir begleiten 5 Rollenspieler ein Wochende lang durch ihre Geschichte. Mitten in Europa, nahe Hannover, liegt Auental. Dort leben tausende Elben, Orks, finstere Fürsten und strahlende Lichtgestalten. Der ewige Kampf zwischen Gut und Böse hat dort sein Heim. Über das Wochenende wird dieses Spektakel durch sonst normale Mitbürger ins Leben gerufen. Sie schlüpfen in ihre Kostüme, bestehend aus Elfenohren, Rüstungen, Masken und Schwertern. Während dem Live-Rollenspiel lernen wir den Gärtner der öligen Pestilenz, Elfenkönigin Lenora, Herrscherin der Leere Aniesha Fey, den Fürst des untoten Fleisches und den Erzmagier Lamathiel kennen.

Review:
Wochenendkrieger wird am 21.03. auf Amazon als DVD erscheinen, aber auf Watchever kann man ihn sich schon jetzt ansehen. Ich habe schon seit dem ersten Trailer darauf gewartet und war wahnsinnig glücklich dass ich diese Verfilmung endlich anschauen konnte. An sich ist es ein Dokumentarfilm, aber mit einigen Passagen, die wie ein normaler Film mit Geschichte dargestellt wird. Also mal eine andere Art Doku, wie man es normalerweise erwartet. Wahrscheinlich ist er also nicht als Doku an sich zu sehen, sondern als eine Kunst für sich. Und das ist wirklich gelungen. Man erhält Einblick in die verschiedenen Spieler, sei es in ihrer Rolle oder im wahren Leben. Dazu wird erzählt wie sie zum Larp kamen und warum sie gerade diese Figur spielen. Auch während der Spielpausen bekommt man ein paar Einblicke. Die Soundeffekte sind gut eingesetzt worden, z.B. bei den Kämpfen die Geräusche der Schwerter um es realistischer wirken zu lassen. Kostümtechnisch waren auch alle Spieler von höchstem Niveau. Alles war wirklich toll inszeniert, nur die Rolle des Gärtners fand ich nicht so toll. Zwar hat er einen riesigen Respekt für seine Kluft verdient, die er nie gewaschen hat und so sehr realistisch wirkt, aber die Stimme hat für mich einfach nicht gepasst. Sie war nicht gut gewählt für die Dummheit, die der Charakter ausstrahlen soll. Mir hätte da eine Stimmlage wie bei Hodor aus Game of Thrones besser gefallen. Aber es ist ja seine Darstellung. Wer aber gerne etwas über Larp an sich lernen will, wie z.B. die Regeln, muss dort passen. Dies wird nicht erleutert. ich würde raten sich einmal im Voraus mit dem Thema Rollenspiel zu befassen um die Faszination etwas besser nachvollziehen zu können. Für alle Larpinteressierten ist es allerdings ein super Film.

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