Samstag, 1. März 2014

Filmrezension: Paradies: Hoffnung

Infos:
    http://www.amazon.de/Paradies-Hoffnung-Melanie-Lenz/dp/B00BU6MUR4/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1392672428&sr=8-1&keywords=paradies+hoffnung
  • Darsteller: Melanie Lenz, Joseph Lorenz, Michael Thomas
  • Regisseur(e): Ulrich Seidl
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 27. September 2013
  • Produktionsjahr: 2012
  • Spieldauer: 91 Minuten
Inhalt:
Im Abnehmcamp inmitten eines österreischen Gebirge abgeladen, muss Melanie nun Sport machen und einiges über Ernährung lernen. Ihre Mutter ist derweil im Urlaub in Kenia und nie zu erreichen. So erlebt sie mit ihren Zimmergenossinen die ersten spannenden Erlebnisse, die die Pubertät zu bieten hat: Zigaretten, Alkohol, Tanzclubs, Sex und die erste Liebe. Die Liebe ist an sich natürlich nichts Schlechtes, aber Melanie hat sich ausgerechnet in ihren Camparzt verliebt. Anfangs kommt von diesem keine Reaktion und sie denkt, dass sie einfach zu dick und hässlich wäre. Ihre Freundin redet ihr aber gut zu und so beginnen die ersten Annäherungen.

Review:
Paradies: Hoffnung ist eine österreichische Filmproduktion, was man schnell an der Weise wie er gedreht wurde merkt und zusätzlich an dem Akzent. Der ganze Drehort wirkt extrem trist und es scheint als dürften die Kids dort keinen Spaß haben. Es ist eine sehr gezwungene Atmosphäre und es wirkt alles sehr gestellt. Besonders als die zwei Mädchen auf ihrem Bett saßen und über Sex reden. Wahrscheinlich sollte es realistisch dargestellt sein und ja, Mädchen reden über Sex und so etwas, aber es wirkte total unecht und so steif sitzt doch niemand nebeneinander und redet übers Blasen. Dazu fand ich die Szene wo die Truppe im Hof steht und singt "If you're happy and you know it, clap your fat" nicht wirklich lustig, sondern eher sehr demütigend für die Beteiligten. Ich zumindest hätte mich bei sowas sehr angegriffen gefühlt. Der Film möchte realistisch sein und eine Alltagsproblematik wiederspiegeln, aber alles wirkt gequält und nicht ausgereift. Wobei die Idee sicherlich gut gedacht war, hapert die Umsetzung sehr. Schauspielerisch nicht sehr ansprechend, ist der Film im Großen und Ganzen eher schlecht als recht. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen