Samstag, 8. März 2014

Serien-Rezension: Wolfblood - Verwandlung bei Vollmond - Staffel 1

http://www.amazon.de/Wolfblood-Verwandlung-Vollmond-Staffel-DVDs/dp/B00BEREALS/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1393766273&sr=8-1&keywords=wolfbloodInfos:
  • Darsteller: Aimee Kelly, Bobby Lockwood, Kedar Williams-Stirling
  • Regisseur(e): William Sinclair, Declan O'Dwyer, Andrew Gunn
  • Komponist: Andy Price
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • Anzahl Disks: 3
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Ascot Elite Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 23. April 2013
  • Produktionsjahr: 2012
  • Spieldauer: 325 Minuten
Inhalt:
Sie müssen versteckt unter den Menschen leben und dürfen ihren Freunden nichts von ihrer wahren Natur verraten, denn sie haben Wolfsblut in sich. Bei Vollmond verwandeln sie sich ohne Ausweg. Maddy's Eltern verschanzen sich im Keller, denn die Gafahr entdeckt zu werden ist zu groß. Maddy selbst hat ihre erste Verwandlung noch vor sich. Dennoch ist es garnicht so einfach sich vor ihren Freunden zu verstellen. Vorallem Shannon setzt alles daran zu beweisen, dass es im Moor eine Bestie gibt. So gibt es immer wieder Momente, bei denen alle drohen aufzufliegen. Als Rhydian neu in die Schule kommt wird alles nur noch schwieriger, denn er ist ein Wolfsblut aus einem anderen Rudel.
Doch da er bei Pflegefamilien aufgewachsen ist, weiß er nicht was er wirklich ist und niemand hat ihm beigebracht wie er damit umzugehen hat. Nun beschließt Maddy's Rudel sich um ihn zu kümmern und ihm alles beizubrigen.

Review:
Wolfblood ist eine englische Serie, die seit 2013 in Deutschland verfügbar ist. Die zweite Staffel kommt auch bald raus. Insgesamt sind es 13 Folgen, die alle so circa 25 Minuten lang sind. Als mich auf die Suche nach guten Serien begeben habe, ist mir diese sofort wegen dem Namen ins Auge gefallen. Dass es dann um Werwölfe bzw. Wolfsblüter gehen soll fand ich sehr interessant. Dann habe ich zusammen mit meinem Freund angefangen die Serie zu schauen. Gleich am Anfang sieht man die Wolfsgestalt. Diese ist sehr realistisch gestaltet - eben wie ein normaler Wolf aussieht. Ich persönlich mag aber die bösartige, aufrechte Form eines Werwolfs lieber. Die komplette Verwandlung wird allerdings nie gezeigt. Kurz bevor sie sich verwandelt treten ihre Adern hervor, die Augen ändern die Färbe und sie bekommen Krallen. Nach einem Kameraschwenker stehen da dann die Wölfe und die Klamotten, die sie vorher trugen, sind nicht mehr zu sehen. Besonders gut ist das in der lezten Folge zu sehen. Dort verwandeln sie sich auch zurück und tragen sofort wieder ihre Sachen! Normalerweise müssten sie nackt sein oder zumindest zerrissene Kleidung tragen. So Sachen sind oftmals in der Serie zu sehen und stören mich schon sehr extrem. Nun aber zurück zu Folge eins. Nach der ersten Szene kam auch schon das Intro. Irish Folk. Ziemlich cool dachte ich mir, aber da war ja noch kein Gesang zu hören. Als dann die Stimme und der Text kamen hatten mein Freund und ich einen extremen Lachflash. Es war etwas komplett anderes als erwartet und wirkte einfach nur noch lächerlich. Naja, wir wollten die Serie nun aber nicht nach dem Intro beurteilen und haben noch zehn weitere Minuten geschaut. Dann war endgültig Schluss. Das erinnerte alles irgendwie an Twilight. Irgendwie so verweichlicht und die bösen Grundzüge fehlen. Hauptort ist eine Schule in England in einem kleinen Ort mit großem Waldgebiet. Ich persönlich habe der Serie dann noch eine Chance gegeben. Schauspielerisch ist es zwar immer noch nicht so überwätigend, aber die Charaktere haben alle sehr interessante Charakterzüge. Zudem hat die beste Freundin von Maddy nichts besseres zu tun als die Bestie im Moor zu suchen. Schon anfangs etwas suspekt, wurde sie zur Mitte hin komplett unausstehlich. Da fragt man sich wer hier die Bestie ist: das Wolfsblut oder Shannon? Gott sei Dank gibt sich das zum Ende minimal wieder. Zum Schluss wurde auch noch extrem Potenzial verschenkt. Es gibt dort eine Szene bei der ich dachte: Oh geil, es passiert mal was richtig krasses! Die hätten einfach einen Cut machen müssen und hätten einen genialen Cliffhanger gehabt. Aber nein, die mussten ja alles komplett auflösen, sodass der komplette Spannungsmoment weg war. Nur eine einzige Frage bleibt auf meiner Seite offen: Wie geht es mit Rhydian weiter. Die Besetzung von ihm fand ich auch fragwürdig. Aimee Kelly passt gut zu der Rolle von Maddy. Sie passt zu einem Wolfsblut und wirkt durch ihr Aussehen sehr speziell und etwas wild. Bobby Lockwood hat allerdings rein garnichts von einem Werwolf und wirkt überhaupt nicht männlich. Nach dem erstmaligen Schock habe ich mich ja dann doch noch durch die ersten Folgen geschaut und fand die Grundidee dann garnicht mehr so schlecht. Auch wenn ziemlich viel Potenzial verschenkt wurde. Im Grunde würde ich die Serie eher den jungen Zuschauern ans Herz legen, die bei einigen Szenen nicht allzu sehr auf die Logik achten. Deweiteren denke ich, dass Twilight-Fans hier ganz gut bedient werden.

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