Sonntag, 20. April 2014

Hörbuch-Rezension: Blood Magic: Weiß wie Mondlicht, rot wie Blut

Infos:
  • Autor: Tessa Gratton
  • Gesprochen von: Corinna Dorenkamp, Patrick Mölleken, Hildegard Meier
  • Spieldauer: 06 Std. 23 Min. 
  • Format: gekürzt

  • Anbieter: Random House Audio, Deutschland
  • Audioinhalt: Hörbuch 
  • Verlag: cbj audio; Auflage: gekürzte Lesung (18. Juli 2011) 
  • Sprache: Deutsch 
  • ISBN-10: 3837109305 ISBN-13: 978-3837109306 
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre 
Inhalt:
Nach dem grausamen Tod ihres Großvaters findet Silla ein geheimnisvolles Zauberbuch. Sie zweifelt kaum eine Sekunde daran, dass es Magie wirklich gibt und beginnt sogleich ihren ersten Zauberspruch aufzusagen. Allesamt werden mit Blut ausgeführt. Doch dies ist nicht so einfach für Silla, die nach dem Tod ihrer Eltern kein Blut mehr sehen kann. Als Nick neu in die Stadt zieht erwischt er sie dabei und warnt sie vor der dunklen Seite der Blutmagie. Er selbst kann Magie wirken, nutzt diese aber aufgrund der Selbstmordversuche seiner Mutter nicht mehr.

Review:
Blood Magic: Weiß wie Mondlicht, rot wie Blut stand schon ewig in meinem Bücherregal. Mein Freund hat es dann gelesen und fand es zwar nicht überwältigend, aber ich wollte es dann auch hinter mich bringen. Weil ich ja immernoch meine lästige Leseflaute habe, entschloss ich mich das Hörbuch zu hören. Kaufgrund für das Buch war damals das wunderschöne Cover und der Klappentext. Dieser war sehr ansprechend und klang vielversprechend. Leider war das Buch dann weniger interessant und eher auf jüngere Leser zugeschnitten. Alles war etwas abgeschwächt dargestellt und nicht so dramatisiert wie ich es mir gewünscht hätte. Silla und ihren Freund Nick fand ich auch nicht sonderlich stark ausgearbeitet. Somit hatte ich keinen Bezug zu den beiden bzw. mochte Silla auch nicht sonderlich. Am Anfang war ihr Gedankengang eher so: "Gibt es Magie? Mein Vater hat daran geglaubt, der war sicher nicht verrückt. Ich probiere das jetzt aus und schaue mal ob's wirklich geht." Keine Ahnung ob ich das jetzt richtig wiederspiegeln konnte, aber sie hat meiner Meinung nach nicht normal reagiert. Jeder normale Mensch würde denken Schwachsinn, mein Vater ist durchgeknallt und hätte vielleicht einen Hass auf das Zauberbuch, da es ihn in den Tod getrieben hat. Was ich verstanden hätte, wäre wenn sie sich aus trotz sagt "das funktioniert sowieso nicht" und es einfach macht ohne vorher zu denken dass es klappt. Danach wäre man dann total aufgelöst, weil seine Welt sich dadurch eben komplett auf den kopf stellt. Zuerst dachte ich sogar es würde sich in dem Buch über Vampire handeln, aber es geht um Blutmagie. Eigentlich eine super Idee, denn ich habe noch kein Buch zu dem Thema in den Händen gehalten. Dafür wurde es aber leider viel zu schlecht umgesetzt. Auf der einen Seite wurde erzählt, dass es positive und schlechte Seiten an Magiewirkung gibt, was gut war. Dann aber konnten sie Magie nur dann ausüben, wenn sie einen Zaubespruch aufsagen. Es tut mir sehr leid, aber irgendwie war mir das etwas zu lächerlich und kindlich. Die Story war viel zu vorhersehbar und es fehlte komplett an spannenden Ereignissen. Dazu kam der Start auch extrem seltsam. Sie hatte das Zauberbuch schon und man wurde einfach so hineingeworfen. Ich war leider ziemlich enttäuscht, das Buch sollte eher was für Leser von 12 bis 14 Jahren sein, denke ich.

Bewertung.
Aufmachung: 4/5
Idee der Geschichte: 4/5
Umsetzung: 2/5
Charaktere: 1/5
Unterhaltungswert: 2/5
Überraschungseffekte: 2/5
Sprecher: 4/5
Lesetempo: 4/5

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