Mittwoch, 28. Mai 2014

Filmrezension: Fatso - Und wovon träumst du?

Infos:
    http://www.amazon.de/Fatso-Und-wovon-tr%C3%A4umst-du/dp/B0036U8T54/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1393765144&sr=8-1&keywords=fatso
  • Darsteller: Nils Jørgen Kaalstad, Josefin Ljungman, Kyrre Hellum
  • Regisseur(e): Arild Fröhlich
  • Komponist: Kåre Vestrheim
  • Format: Dolby, DTS, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Norwegisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Tiberius Film
  • Erscheinungstermin: 7. Mai 2010
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 99 Minuten
Inhalt:
Rino, Mitte zwanzig, übergewichtig, verklemmt und kommt nicht bei Frauen an. Durch seinen Job als Übersetzer von Gebrauchsanweisungen kann er von zu Hause arbeiten und geht ansonsten auch nicht vor die Tür. Seine Hobbys beschränken sich darauf sich Pornos anzuschauen, mit seinem einzigen Kumpel Bier zu trinken und Comics zu zeichnen, die sich meist um Sex drehen. Doch dann kommt seinem Vater die Idee ein Zimmer in Rinos Wohnung zu vermieten und so zieht die Schwedin Malin zu ihm. Eine vorher unerreichbare Frau ist nun bei ihm zu Hause und er ist damit total überfordert. Sofort hat er ein Auge auf sie geworfen und seine Lust auf sie übertragen, doch ein Verlierer wie er würde nie Chancen bei einer Frau wie Malin haben.

Review:
Fatso wird ein Film sein der nicht jedem gefällt. Er ist anders, wirklich sehr speziell und allein schon von der Machart wird er nicht jeden überzeugen. Für mich der erste norwegische Film den ich bewusst gesehen habe und ich persönlich mag ihn. Schauspielerisch ist er nicht sehr überzeugend, aber da der Hauptcharakter soll eher wie ein Looser wirken soll, der keine Frau bekommt und zurückgezogen lebt passt es ganz gut. Rino zeichnet in seiner Freizeit gerne Comics und somit sind auch einige Zwischensequenzen im Film auf zeichnerische Art umgesetzt. Das Ganze wird wie in seinen Geschichten vollkommen überspitzt und etwas pervers dargestellt. Beispielsweise wird ein ganzes Zimmer mit Sperma überflutet. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und man nimmt Rino die Unbeholfenheit gegenüber anderen Menschen ab. An sich befasst sich der Film sehr mit seinen Problemen und seinem Leben als ewiger Verlierer. Neben diesem Drama kommt jedoch auch der Witz gut durch, was ich sehr mochte. Für den Mainstream wird es eher nichts sein, da er auch optisch und klangtechnishc nicht viel hergibt. Mich jedoch hat das Thema interessiert und die Tagträume sind sehr amüsant gewesen. Schaut euch einfach mal den Trailer an und entscheidet ob der Film für euch in Frage kommt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen